Aktuelle Standorte

Oktober 1st, 2013

- Art Basel, Justiz-Zentrumwebsite Littmann Kulturprojekte
- Salzburg, Kunstbox  website Kunstbox
- Paderborn, Ludwid-Erhardt Berufskolleg website Schulpastoral
- University of Manchester website Manchester

Die Gebete

November 29th, 2012

Hier einige Beispiele aus den Gebeten, die aktuell im GEBETOMAT gefunden werden können.

Buddhistisches “Metta Sutta”:

Hinduismus, “Hare Krishna”:

Islam, Muezzin:

Judentum,”Sch’mah Israel”:

Salomon Inseln, Beerdigungszeremonie:

Christentum, “Vater unser”, italienisch:

WEITERE

November 19th, 2012

Metropolis Kino Hamburg

Thalia Theater Hamburg

IFA Hamburg

University of Manchester (seit März 2012)

Nationaltheater Mannheim, 7. – 20. Mai 2012

Mathildenhöhe Darmstadt (Mai-September 2012): “A House full of Music”, Ausstellung zum 100. Geburtstag von John Cage

Augsburg Hohes Friedensfest

Friedberger Skulpturenpfad

Goldbekhaus, Hamburg

Tanzquartier Wien (ab 6. Dezember 2012)

Frankfurt LAB

April 18th, 2011

Gebetomat at Frankfurt LAB

Mit dem Festival der ‘Frankfurter Positionen’ wanderte der GEBETOMAT in das Frankfurt LAB, dem gemeinsamen Ort des Ensemble Modern und der Forsythe Company. Auf dem Symposion “Gemeinsam im Niemandsland” nahm der Erfinder des Gebetomat an einer Podiumsdiskussion zur Frage “Sind wir post-säkular?” teil. Der Gebetomat zog bei dem Festival-Publikum viel Aufmerksamkeit auf sich – und tat dies auch weiterhin bis Anfang Juni 2011.

Website des Frankfurt LAB

SOS Kinderdorf Moabit

Januar 16th, 2011

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Im SOS Kinderdorf in Berlin-Moabit stand der Gebetomat von Juli bis November 2010. Die Kinder benutzten den Automat mit Begeisterung, und wir mussten den Touch Screen hin und wieder von Schokoladenabdrücken reinigen. Die Mitarbeiterinnen aus Sri Lanka oder Gäste aus Kuba setzten sich in der Mittagspause gerne hinein, um für Momente den Gebeten und Klängen ihrer Herkunftsländer zu lauschen.

Website SOS Kinderdorf

Arminiusmarkthalle Moabit

Januar 16th, 2011

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Mit dem Standort in der neu gestalteten Markthalle in Berlin-Moabit ist der Gebetomat zum ersten Mal an einen wirklich öffentlichen Ort gekommen. Das ZUNFTWERK, als neuer Betreiber der Arminiushalle, hat den Gebetomat in den Moabiter Alltag geholt, und was folgte, war ein gewaltiges Echo in der Presse und in den Medien. BBC, das französische Fernsehen, Spiegel-online und das ARD-Nachtmagazin berichteten. Die Arminiusmarkthalle ist jetzt sozusagen der Heimathafen des Gebetomat.

Website Zunftwerk

Website Arminiusmarkthalle

Ăśber den Gebetomaten in internationale Medien

November 9th, 2009

Nikkei BP (am 8.November 2008)
nikkeibp.co.jp

NEWSru.com (am 11.November 2008)
newsru.com

Religio.ru (am 11.November 2008)
religio.ru

Ăśber den Gebetomaten in deutschen Medien

November 9th, 2009

Spiegel Online
“Automatische Gebetsmaschine: Wenn Gott das noch erlebt hätte” von Stefan Kuzmany (31.03.2011)

Happy Times
“Der erste öffentliche Gebetomat in Arminiusmarkthalle” (25.01.2011)

BZ
“Gott gibt es jetzt automatisch” (06.01.2011)

Augenblick!
“Der Gebetomat – Der kleinste Gebetsraum der Welt” (22.06.2009)

Deutschlandradio Kultur
“Religion to go” (09.12.2008)

Berliner Zeitung
“Beten im Automaten” (08.011.2008)

Videobeiträge über den Gebetomaten

November 9th, 2009

WDR Lokalzeit

Der Gebetomat (09.09.2014)

Radio Bremen

Gebetomat in St. Peter in Oldenburg (24.07.2014)

GALILEO (ProSieben)

“Göttliche Botschaft per Knopfdruck? Wir haben schon einige verrĂĽckte Automaten erkundet, doch dieser hier hat es in sich. Der Gebetomat bietet per Touchscreen eine bunte Auswahl quer durch alle Weltreligionen. Insgesamt kennt der Automat 300 Gebete in 65 verschiedenen Sprachen. Also warum das Ganze?”
20.12.2013 19:05 | 4:18 Min | © ProSieben

Sat1 Bayern

SĂĽndenfrei in Sekunden: Beten 2.0 (20.11.2013)

SPIEGEL TV

Der Gebetomat: Vater Unser to go (12.04.2011)

Tatort Kultur

ZDF, 05.12.2008

Idee

Oktober 13th, 2009

Die Idee zu einem Gebet-Automaten kam mir, als ich im Jahr 1999 in New York auf einem U-Bahnsteig in einer hygienisch zweifelhaften Ecke einen Automaten an der Wand sah, der mit einer künstlichen Stimme auf einlullend monotone Weise permanent sprach. Niemand kümmerte sich um den Automaten. Ich verstand nicht genau, was er sagte, weil die akustische Qualität sehr schlecht war, aber ich nehme an, Bedienungshinweise zur Benutzung. Auf dem Bahnsteig standen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und sozialer Herkunft, eben die spezifische New Yorker Mischung, und – gerade auf dem Weg zum jüdischen Viertel in Williamsburg – stellte ich mir vor, wie es wäre, wenn Gebete aus diesem Automaten kämen.

Den GEBETOMAT, wie ich ihn hergestellt habe, muss man sich – anders als das New Yorker Vorbild – ähnlich wie einen Passbild-Automaten vorstellen, wie er auf Bahnhöfen und in Kaufhäusern steht. Der GEBETOMAT ist ein akustischer Automat, den man betreten und in dem man sich durch Zuziehen eines Vorhangs von der Umgebung relativ isolieren kann. Man wirft ein Geldstück ein und kann dann über eine Benutzeroberfläche (Touchscreen) Gebete aus fast allen Religionen der Welt in vielen Sprachen anwählen und ihnen zuhören: vom strengen Zarathustra-Vaterunser über tibetanische Mönchsgesänge, buddhistische Sutren, Korangebete, hebräische Kaddisch-Gebete, Indianer-Gesänge, Gebete von Schamanen aus Neu-Guinea oder Mali bis hin zu zeitgeistigen Gruppenmeditationen und amerikanischen Fernsehpredigern. Es besteht die Möglichkeit des Mitbetens, vom rasch gesprochenen Stoßgebet bis zur ausgedehnten Meditation, aber zunächst ist es nur ein Ort zum Hören. Zur Zeit gibt es im GEBETOMAT ca. 300 Gebete in 64 Sprachen zu hören.

Der Gedanke ist der eines Automaten, der an verschiedenen Orten des öffentlichen Lebens stehen kann und innere Einkehr gewährt. In Frage dafür kommen beispielsweise Bahnhöfe, U-Bahn-Stationen, leer stehende Kirchen, Gebetsräume in Universitäten, Flughäfen, Kaufhäuser, städtische Plätze, Autobahn-Rastplätze und viele Orte mehr. Ich halte die – dem Denken Andy Warhols verwandte – Idee einer automatenhaft herstellbaren Erzeugung religiösen Gefühls für einen sehr zeitgenössischen Gedanken.

Ich danke allen, die an der Verwirklichung des GEBETOMAT mitgearbeitet haben, insbesondere Sandra Babing, Till Beckmann, Andreas Bick, Till Exit, Anna Pein, Stephan Rändel, Ursula Ruppel, Iris Schirmer und Marcel Weber. Für die Ermöglichung und Förderung des Projekts danke ich den Sophiensælen und dem ausland, dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, den ARD-Hörspieltagen sowie dem Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main.

© Oliver Sturm 2008